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Marine-Captain Lokdan G´sandtar- Leiter der GRASP, USS Gallantry
Name G´sandtar
Geburtsjahr
2372
Vorname Lokdan
Heimat
Cardassianische Union
Spezies Cardassianer Hybride / m
Familienstand
ledig
Rang Marine Captain
Vater
unbekannt
Posten Leiter GRASP USS Gallantry
Mutter
unbekannt
Größe 1,95 m
Geschwister
unbekannt
Gewicht 96 kg  
Augen violett(rechts), schwarz (links)  
Haare schwarz mit weißen Strähnen, streng nach hinten gekämmt
2. Lebenslauf / Werdegang
Der Anfang

Bereits in den 2350er begannen innerhalb der cardassianischen Union – geneuergesagt dem obsidianischen Orden Forschungen zur Erweckung paranormaler Fähigkeiten in der cardassianischen Physis. Diese weiteten sich 2360 erneut unter der Schirmherrschaft und Federführung des cardassianischen obsidianischen Ordens zum Forschungsprojekt „Rogal“ aus. Zu diesem Zweck wurde Veruscht aus den Genen hochrangiger und reinblütiger cardassianischer Familien und verschiedener paranorm-aktiver Spezies, wie der Deltaner und Betazoiden – Hybriden zu erzeugen. „Rogal“ brachte jedoch nicht die gewünschten Erfolge hervor – denn lediglich Hybriden der ersten Generation besaßen paranormale Fähigkeiten, die jedoch nicht auf die nächste Kindergeneration übertragen werden konnte und mit starken Nervenschäden einher gingen. Eine wirksame Anwendung auf breite Bevölkerungsschichten stand also in weiter Ferne, wenn nicht ganz außerhalb des Möglichen. Ebenso blieb das Wecken von übersinnlichen Fähigkeiten bei reinrassigen Cardassianern aus. Das Projekt „Rogal“ musste langfristig als Misserfolg gewertet werden.

Doch die Cardassianer wären keine Cardassianer, hätten sie nicht versucht das Beste aus ihrer Situation zu machen. „Nutzbarmachung“ war das Zauberwort, das Ziel dessen: die Hybriden. Streng auf orthodoxen, vom obsidianischen Orden ausgearbeiteten, Richtlinien und Standards aufbauend, erfolgte die Ausbildung der jungen Hybriden – bis Ende der 2070er. Die Schwäche der cardassianischen Union zu Anfang dieser Periode brachte schließlich das Ende des Projektes mit sich, wenn auch die Forschungen bis 2382 weitergeführt wurden. Besonders das Auftreten des Dominion und die mögliche Nutzung von Kampfparanormen bewog die cardassianische Regierung dazu, bis zu diesem Zeitpunkt an „Rogal“ festzuhalten.

Erst 2385 wurden die letzten Anlagen demontiert, die tätigen Wissenschaftler „neutralisiert“ und die Kinder interniert. Der Zivilregierung stellte sich nun die Frage, was sie mit den Kindern tun sollten. In einer geschlossenen Sitzung wurde schließlich im selben Jahr noch das Edikt 269-5 ratifiziert, der Befehl zur Vernichtung aller belastenden Spuren zu dem Projekt „Rogal“.

Die Rettung

Doch bevor die Kinder, bis dato von der Propaganda der Cardassianer geprägt und zu Mördern, Agenten und Attentätern erzogen, getötet werden konnten, gelang es einem Doppelagenten der Föderation das Shuttle, das die Kinder zu ihrem "Endlager" befördern sollten, umzuleiten und in den Föderationsraum zu bringen.

Eines dieser Kinder war Lokdan (Betonung auf der zweiten Silbe) G´sandtar (G´- als weiches sch- wie im französischen je (ich) gesprochen, Betonung auf der zweiten Silbe). Die Kinder wurden zunächst in einer geheimen Forschungseinrichtung interniert und genauesten physischen wie psychologischen Untersuchungen unterzogen, bis der Föderationsrat entschied, die Kinder könnten zum Wohle der Föderation und ihrer selbst einen Platz in der Gesellschaft zugewiesen bekommen. Man entschied sich, die Kinder durch ausgewählte Sternenflottenoffiziere unter strenger Beobachtung (um-)erziehen – und sie, sollten sie sich als Gefahr erweisen, sofort unter Arrest stellen.

Dies geschah von 2385-2390 in der Forschungseinrichtung "Minerva", einem Hochsicherheitsforschungszentrum im Asteroidengürtel des Sol-Systems. Hier verbrachte Lokdan seine späten Kindheits- und frühen Jugendjahre.

Das Leben in der Föderation

Getrennt von seinen "Geschwistern" wuchs Lokdan in der Familie einer angesehenen Cryptologin und Sternenflottenmitglieds, Dr. Maria-Isabelle Vega-Rodriguez, auf. Schnell zeigte sich, dass die Konditionierung des Jungen tief verwurzelt war – aber nicht unumkehrbar. Ebenso deutlich war aber auch, dass es nicht möglich war ihn von all seinen kulturellen Wurzeln zu trennen. Erste Versuche dessen mündeten in einen katatonischen Zustand des Jungen. Man versuchte also einen Zwischenweg zu wählen, ihm sein Schicksal, seine Bestimmung und die Absichten der Cardassianer offenzulegen, Widersprüche zu verdeutlichen und seinen Geist zu öffnen. In diesen ersten Föderationsjahren wurde so schnell klar, dass Lokdan – neben seinen vom obsidianischen Orden vermittelten Kenntnissen und Fähigkeiten - eine eher sprachlich-musische als naturwissenschaftliche Begabung zeigte, die schon in der cardassianischen Union Förderung fand.

Noch stärker war jedoch sein Interesse an kompetativen Auseinandersetzungen und geheimdienstlicher Arbeit. Der obsidianische Orden hatte ganze Arbeit geleistet. Die Föderationswissenschaftler beunruhigte dies jedoch in höchstem Maße. Lokdan Gefahrenstufe wurde auf Priorität rot – "möglicher Schläfer" gesetzt. Doch bewiesen anschließende tiefenpsychologische und telepathische Untersuchungen das Gegenteil. Der Ausschuss der Forschungseinrichtung bescheinigte ihm daraufhin 2387 die vorläufige Unbedenklichkeit – unter weiterer Beobachtung - im Zusammenhang mit weiteren Erziehungs- und Bildungsmaßnahmen. Mehr und mehr mussten die Beobachter Lokdans aber auch feststellen, dass der Junge sich zu einem zynischen Eigenbrödler entwickelte, der unter der nötigen Pharmakur litt, die ihm die Ausübung seiner paranormen Fähigkeiten erlaubte – ohne von starken Nervenschmerzen heimgesucht zu werden. Dies, so stellte sich heraus, war eine der Nebenwirkungen, der cardassianischen Experimente. Scheinbar wehrte sich die cardassianische Physis in nicht vorausgesehener Weise gegen die genetischen Eingriffe des obsidianischen Ordens.

Dem mittlerweile Sechzehnzehnjährigen erkannte man schließlich, ob seiner erstaunlichen psychischen und physischen Leistungen, den Schulabschluss zu und "riet" ihm, sich an der SF-AKA einzuschreiben. Zum Erstaunen der Erzieher und wissenschaftlichen Betreuer weigerte sich Lokdan jedoch kategorisch dem nach zu kommen. Er hatte sich entschieden dem "Corps" beizutreten. Es bedurfte mehrerer vermittelnder Gespräche zwischen Lokdan und seinen Erziehern, bis ihm ein Besuch der SFMC-AKA gewährt wurde – die Auflagen hierfür waren jedoch hoch – er hatte sich gleichzeitig einer Geheimdienstlichen Ausbildung zu unterziehen.

Die "zweite" Ausbildung

Der noch immer an starre hierarchische Strukturen und Pflichterfüllung gewohnte Lokdan willigte ein und begann zunächst seine Ausbildung bei den Marines – aus pädagogischen Gründen zunächst in den Mannschaftsgraden. Der bis dahin weitgehend von der cardassianischen Propaganda und Tradition geprägte Lokdan empfand seine Zeit an der Marine-Akademie als erstaunlich angenehm. Anfangs unterschätzten ihn seine Kameraden noch, doch seine besonderen Fähigkeiten belehrten sie bald eines Besseren. Auch die Anforderungen in der Ausbildung, der Druck auf die Kadetten, machte aus ihm und seinen "Kameraden", Personen, die er früher als minderwertig empfunden hatte, Gleichwertige, indem die Schwachen ausgesiebt wurden und nur die Elite zurückließ. So gelang es ihm auch, seine vorherigen Erfahrungen auf die Föderation der Planeten zu übertragen und zu transformieren. Er fand ein neues Ziel und neue Identifikationsmöglichkeit. Seine herausragenden Fähigkeiten ließen ihn aber auch eine gewisse Arroganz gegenüber seinen Kameraden entwickeln, die die alten Vorurteile gegenüber den weichen Menschen zumindest zum Teil wieder aufleben ließ.

Schwerer als die Ausbildung fiel ihm hingegen der Umgang mit der neuen Freiheit. Einer Freiheit, die er bis dato nie gekannt hatte. Nicht, dass es ihm schwer gefallen wäre selbständig oder gar alleine zu arbeiten, dies war nicht das Problem. Was ihm Sorgen bereitete waren die die Stunden ohne klare Aufgaben – ohne Führung. Hobbies und Muße waren ihm fremd. Erst seine Bezugstutorin, eine Trill namens Samifar Dex, war es, die ihm langsam beibrachte, etwas für sich – und nicht für die Regierung oder ähnliches – zu tun. Durch sie entwickelte Lokdan allmählich ein beginnendes und dann ausuferndes Interesse für cardassianische Literatur. Der Glaube an seine Fähigkeiten, seine Überlegenheit in verschiedenen Gebieten seinen Mitkadetten gegenüber und die daraus entstehende Arroganz mündeten in neue Konflikte. Immer öfter stellte sich die Frage, wie er seine cardassianischer Hoheitsgläubigkeit (gegenüber der Sternenflotte) mit deren teilweiser Ablehnung (ihrer Schwäche wegen) in Einklang bringen sollte.

Erste Züge von stoischem Zynismus und Verbitterung begannen sich zu entwickeln. Trotz dessen begannen sich zwischen Lokdan und einigen Mitkadetten erste Freundschaften zu entwickeln. Doch auch dies lief nicht so reibungslos, wie es hätte sein können. Auf die harte Weise, die alten Lehren seiner cardassianischen Kindheit bestätigend, musste er feststellen, dass "Freunde", oftmals nicht besser als Feinde waren, die man besser nahe an sich heran ließ, um sie besser im Auge zu haben. Die Lektion brannte sich in sein Gedächtnis, als er bei einem "Capture the Flag"-Turnier an der Akademie, in dem auch die Einzelergebnisse gezählt wurden, von einem eigenen Teamkameraden ""niedergeschossen"" wurde, damit dieser die Siegespunkte erzielen konnte. Es erwuchs zwischen diesen beiden daraufhin eine solche Konkurrenz, in der der Mitkadett zu allen Mittel griff um Lokdan in den Augen der anderen Kadetten, Tutoren wie auch Ausbilder schlecht aussehen zu lassen.

Trotz alle dem genoss Lokdan seine Ausbildung weitgehend. Nach seiner erfolgreichen Beendigung der Marine Grundausbildung sowie Grund- und Zusatzkursen in Führungstechniken (auch unter Feindkontakt), Einzelkampftechniken und Feindaufklärung wurde Lokdan zur Spezialausbildung im Omega-Squadron versetzt. Hier absolvierte Lokdan die Spezialausbildung zum Leichten Infanteristen (Scharfschützen), asymetrischer und psychologischer Kriegsführung, wie auch Kommandomissionen hinter feindlichen Linien. Doch statt nun aktiv in den Dienst übernommen zu werden, forderte Samifar Dex nun Lokdans Wort ein. Zunächst widerwillig, dann jedoch einvernehmlich, beugte sich Lokdan ihrem Willen und begann seine Zusatzausbildung an der Sternenflottenakadmie.

Der erste Schwerpunkt lag auf der Geheimdiensttätigkeit, der zweite auf Sicherheitsprozeduren. Verhör- und Spionagetechniken, lagen ihm – was er sich jedoch zunächst widerwillig eingestehen musste – im Blut, nicht zuletzt durch seine Ausbildung durch den obsidianischen Orden, wenn ihm auch die eher akademischen Grundlagenfächer, wie Mathematik und Physik, als auch die Naturwissenschaften im Allgemeinen, große Schwierigkeiten bereiteten. Ihre starke theoretische Ausrichtung widersprach einfach seinem praktisch geprägten Verstand und brachten ihn mehrfach an die Schwelle des Abbruchs der Ausbildung. Nur die Bildungsmöglichkeiten in Richtung Sicherheitsprozeduren der Sternenflotte und eher "handfester Inhalte" konnten ihm die nötige Motivation verschaffen.

Der erste Dienst

Nach einer insgesamt siebenjährigen Mehrfachausbildung zum Omegasquadron-Marine (Private) und inoffiziellen Geheimdienstmitarbeiter (im Rang eines Assist. Agent (io)) nahm Lokdan nun seine Position im Omega-Squadron ein. In der Offiziellen Marineakte wird seine Zeit an der Sternenflotte mit der Ausbildung im Bereich Sicherheit und Operationen geführt.

Im Omega Squadron diente Lokdan zunächst sechs Jahre ohne aktive geheimdienstliche Tätigkeiten, abgesehen von gelegentlichen Berichten für die SFI. Aktiv hingegen nahm er an verschiedenen verdeckten und zahlreichen offenen Operationen des SFMC in der Septarin-Kampagne (2395-2400) teil und stieg – oftmals bedingt durch den Tod direkter Vorgesetzter – durch Feldbeförderungen auf den Posten eines Suqad Leaders, später eines Staff-Sergeants auf.

Innerhalb der Truppe war er zu diesem Zeitpunkt schon als kaltherziger, eisblütiger und kompromissloser aber auch fähiger, loyaler und intelligenter Squadleader bekannt. Von den meisten ebenso gefürchtet, wie geachtet. Und dies sollte nicht besser werden.

Der Bruch

Einen tiefgreifenden Einschnitt machte seine Gefangennahme – und die von 9 anderen - durch die Cardassianer 2401 nach einem gescheiterten Kommandounternehmen. Das Ziel war ein getarnter cardassianischer Abhör- und Militärposten innerhalb der Grenzen der Föderation – eine Falle, wie sich herausstellte. Eine Falle, die ein Verräter in den eigenen Reihen gestellt hatte. Ein Jahr lang musste er die Foltern, Verhöre und Experimente seiner Peiniger ertragen, ein Jahr lang warten, dass ihm jemand zur Hilfe kam. Ein Jahr lang wusste das Oberkommando des SFMC nichts über das Überleben der Mitglieder von drei der Omega-Squadrons – der Verräter im Rang eines Majors hatte alle nachrichtendienstlichen Mitteilungen abfangen und vernichten lassen. Ein Jahr lang starben seine Kameraden in den Händen cardassianischer Foltermeister. Ein Jahr lang wurde er erneut zu einem Labortier. Ein Jahr lang behinderte Verrat und Korruption eine mögliche Rettung. Erst 2402 gelang seine Befreiung… durch einen Eingreiftrupp der Marines seines Bataillons, denen eine der Geheimdienstakten in die Hände fiel, bevor sie vernichtet werden konnte. Auf deren Druck hin musste der Kommandant der Einheit nun die Rettungsmission absegnen, während er seine Hände in Unschuld wusch.

Im Dienst der heiligen Inquisition

Zwei Monate nach seiner Rettung kehrte Lokdan in den aktiven Dienst zurück – auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin – obwohl seine Wunden noch nicht verheilt waren. Mehr und Mehr wollte er die Reihen des SFMC von Verrätern säubern, wollte Kommandounternehmungen zu Geiselbefreiungen und Terrorismusbekämpfung durchführen, wollte den Schuldigen für seine Gefangennahme und – was für ihn mehr wog, den Tod seiner Kameraden finden – mit fanatischem Eifer.

Er kehrte zu seiner alten Einheit zurück und wurde auf seinen alten Mentor, jenen, der ihn verraten hatte, angesetzt. Nach einem Jahren inoffizieller Berichte und Datensammlungen zu dem Zielsubjekt, setzte seine Ermittlungstätigkeit ein, die ein weiteres Jahr andauern sollte. Erst dann konnte er anhand hieb- und stichfester Fakten beweisen, dass es zwischen dem obervierten Subjekt und den Cardassianern zu mehrfachen Kontakten und der Weitergabe von Informationen (wissenschaftlicher wie militärischer) gekommen war. Die Bekanntheit und politischen Verbindungen des Offiziers machten eine offizielle Anklage jedoch schwierig. Innerhalb des SFI kam es zu Auseinandersetzungen, über die Art und Weise, wie die Interessen der Föderation geschützt werden sollten. In dieser Situation machte sich der Status Lokdans als verdeckter und inoffizieller Geheimdienstmitarbeiter des SFI für gewisse Abteilungen innerhalb des SFI bezahlt. Es erging an ihn der Befehl den Offizier zu „neutralisieren“. Offiziell verstieß dies gegen die Sternenflottenrichtlinien und die Politik der Föderation – offiziell. Inoffiziell sah die Geheimdienstpolitik gewisser Hardliner, die zu Lokdans Vorgesetzten zählten, jedoch anders aus.

Ohne seine vorherigen Erfahrungen mit den Cardassianern hätte Lokdan vielleicht etwas wie Reue empfinden müssen, schließlich war der Offizier für ihn wie ein Mentor gewesen. Doch Lokdan hatte sich geändert. Der Verräter hatte es geändert. Alles was er sah, war eine Zelle, die den Körper der Föderation krank machte, ihn schwächte. Sie musste entfernt werden – ohne Gefühl, ohne Reue. Damit erwarb er sich seine ersten geheimdienstlichen Sporen und machte den ersten Schritt auf einem Weg, der kein Zurück offen ließ.

Erfolge und neue Wege

Seine Affinität zum Corps und Geheimdienst brachte ihm – neben den Einsätzen im Corps und diversen Auszeichnungen wie auch Beförderungen bis hin zum Gunnery Sergeant – in den folgenden fünf Jahren weitere 12 Ermittlungen gegen Mitglieder des Corps – sowie einen außerordentlichen, durch das SFI angeregten, Aufstieg in das SFM-Offizierscorps im Rang eines 2nd Lieutenant ein. Schon zu diesem Zeitpunkt konnte Lokdan auf eine außergewöhnliche Marine und Geheimdienstkarriere zurückblicken, in der er sich zu einem verbitterten und eisigen Rächer entwickelt hatte, auf dem Schlachtfeld und innerhalb der eigenen Reihen. Seine vermeintliche äußere Schwäche wurde dabei zu einer Waffe, die er gegen seine Feinde im Inneren wie Äußeren einsetzte. Trotz alledem gelang es Lokdan aber auch einige Wenige Freundschaften zu entwickeln und damit auch einer gänzlichen sozialen Isolation zu entgehen.

Dann trat das Corps an ihn heran und erfragte seine Bereitwilligkeit zur Aufstellung und Ausbildung einer neuen, dauerhaften Taskforce auf einem Schiff der Sternenflotte. Eine Entwicklung, in der auch das SFI seine Finger im Spiel hatte. Diese zunächst informelle Anfrage stieß bei dem mittlerweile von der Zusammenarbeit mit verschiedenen Taskforces der Sternenflotte beeinflussten und inspirierten Lokdan auf fruchtbaren Boden. [Beförderung zum 1st Lieutenant?] Doch statt einer direkten Versetzung auf ein Schiff folgte eine Abkommandierung nach Andoria, um dort Erfahrungen mit der andorianischen Kriegsführung und deren Spezialeinheiten zu sammeln. Ein Jahr darauf wurde er als Master at Arms auf einen Randweltkolonie Stützpunkt der Marines versetzt, auf dem die Marines neben Polizeiaufgaben vor allem mit Antiterrorbekämpfung und Sicherheitsaufgaben beschäftigt waren.

Es folgte seine Beförderung zum [1stLieutenant oder Captain]. Erst dann, nach vollen zwei Jahren, wurde Lokdan mit der zunächst inoffiziellen Aufstellung der GRASP NCC 74224 Gallantry betraut.
3. Besondere Fähigkeiten
Im Rahmen seiner Ausbildung und Tätigkeit sowohl als Geheimdienstler als auch als Marine wurde Lokdan in Nah- und Fernkampftechniken, Personenschutz, Infiltration, Kommandoaktionen, Verbund-, Gruppen- und Einzeltaktiken, Abhöraktionen, elektronische Kriegsführung wie auch als Scharfschütze, leichter Infanterist und Squadleader ausgebildet.

Föderationsstandard (flüssig in Wort und Schrift) Kardasi (Cardassianisch) (flüssig in Wort und Schrift)
Rihannsu (gute Grundkenntnisse der Schrift- und gesprochenen Sprache)
Vargasi (Altcardassianisch) (gute Grundkenntnisse in gesprochener und Schriftsprache)
Ferengi (wenige Grundkenntnisse in gesprochener Sprache)
Klingonisch (gute Grundkenntnisse in gesprochener Sprache)
4. Medizinische Daten

Blutgruppe: C2
Sehvermögen (Terraner als Referenzwert = 100%): 110 %
Geruchsinn: 105 %
Hörvermögen: 90 %
Hautfarbe: grau
Allergien: Nüsse (mittelschwer)

Krankheiten: cardassianisches Roolfieber (verheilt, immunisiert)

Physische Kennzeichen:

Aus seiner Zeit als Gefangener der Cardassianer (Kindheit/Jugend und Erwachsenenalter) trägt Lokdan noch immer auf nahezu jeder Stelle Narben und verheilte Brüche.

Aus diesem Grund und den Folgen der Folter trägt Lokdan immer Handschuhe und lange, die Arme, Beine und den Torso verhüllende Kleidung.

Die schweren Foltern durch neurale Schmerzinduktion führten zu permanenten Nervenschäden und einer dadurch bedingten und nötigen Anhebung der ohnehin schon hohen Schmerzmitteldosis, die er einnehmen muss, um sein Nervenleiden zu behandeln. Mittlerweile ist Lokdan von diesen Schmerzmitteln abhängig. Ein Entzug von mehr als 24 Stunden macht sich neben starken Nervenschmerzen in starker Nervosität und Konzentrationsschwächen bemerkbar; Ein Entzug von mehr als 48 Stunden führt zu starken körperlichen und psychischen Entzugserscheinungen.

Spezifikia als Cardassianerhybride:

Hochintelligent
natürlicher Empath (durch Hybridisierung)
Empathische Fähigkeit der Telepathie und Geistesverschmelzung nur durch Berührung möglich
Pigmentierungsfeheler (weiße Haut und Haare, Augenfarben) "lesen" von Emotionen nur auf Distanz von ca. 100 Metern möglich

Die paranormalen Fähigkeiten Lokdans lösen in der cardassianischen Physiologie einen Neurotransmitterausstoß aus, der im gesamten Körper Schmerzen hervorruft, die einer chronischen Nervenentzündung entsprechen. Diese ist besonders ausgeprägt im unteren Rückenbereich, wie auch den unteren Extremitäten. Diese Schmerzen sind äußerst irritierend und lenken von normalen Tätigkeiten ab, wenn nicht große Konzentration auf sie verwendet wird.

Um dies zu kompensieren nimmt Lokdan einen speziellen Schmerzmittelcocktail ein, der die Schmerzen soweit reduziert, dass sie sich nicht mehr auf die Leistungsfähigkeit auswirken, aber dennoch immer im Hintergrund schwelen. Trotz dessen ist ein gänzlich Beschwerdefreies Gehen nicht möglich, so dass Lokdan stets an einem ihn stützenden Stock geht.

Seine empathischen und psychischen Fähigkeiten ermöglichen es Lokdan jedoch, jegliches Schmerzempfinden so weit zu reduzieren, dass er körperliches Training und Kampfeinsätze (tage- oder auch wochenlang) in diesem Konzentrationsstadium, der Kampftrance, wie es die cardassianischen Wissenschaftler nannten, bewältigen kann, selbst nach schweren, schmerzhaften Verletzungen. Dies jedoch hemmt die sonstigen empathischen Fähigkeiten soweit, dass sie nur noch bei direkter Berührung einsetzbar sind.

Der Zustand der Kamptrance ist jedoch mit einer starken Beschleunigung des Stoffwechsels und Mangelerscheinungen verbunden, die sich nach Beendigung der Trance manifestieren. Eine exzessive Nutzung kann den Körper daher bis zum Tode hin auszehren, in zurückhaltender Nutzung, wie beim täglichen Training, treten Nachwirkungen in Form von leichtem Schwindelgefühl, Schweißausbrüchen oder Kopfschmerzen auf, die jedoch medikamentös gelindert werden können.

Bedingt durch die Genmanipulation und Kreuzungsexperimente finden sich an Lokdans Körper starke Ausbildunger der reptilisch-cardassianischen Aspekte, manifest in starker Schuppenbildung auf dem Oberkörper und den Gliedmaßen.

Cardassianische Physiologie:

Ausgeprägte Halsmuskulatur – Kopfdrehung nur bedingt möglich, bedeutender Schutz gegen Strangulation
Hohe Stirn
Knorpelauswüchse im Gesicht
Starke, drahtige Muskelmasse
Fotografisches Gedächtnis (durchschnittlich ausgeprägt)
Große Hitzeresistenz, Kälteempfindlichkeit
Doppelter Satz an Organen

5. Psychlogisches Profil

Lokdan wurde in seinen ersten, prägenden Lebensjahren nach cardassianischer Sitte und Werte- und Normsystem erzogen, so dass er auch nach seiner Rettung durch die anerzogene Autoritätshörigkeit schnell seinen gesellschaftlichen Platz fand. Autorität gehört für ihn zum Alltag, sowohl als Befehlsempfänger als auch als Befehlsgeber. Dabei zählt für ihn nur, dass gegebene und erhaltene Befehle ausgeführt werden, die Wege hingegen, die zum Ziel führen, interessieren ihn meist solange nicht, wie sie das Föderationsrecht nicht (all zu offensichtlich) brechen. Lokdan wurde in seinen ersten, prägenden Lebensjahren nach cardassianischer Sitte und Werte- und Normsystem erzogen, so dass er auch nach seiner Rettung durch die anerzogene Autoritätshörigkeit schnell seinen gesellschaftlichen Platz fand. Autorität gehört für ihn zum Alltag, sowohl als Befehlsempfänger als auch als Befehlsgeber. Dabei zählt für ihn nur, dass gegebene und erhaltene Befehle ausgeführt werden, die Wege hingegen, die zum Ziel führen, interessieren ihn meist solange nicht, wie sie das Föderationsrecht nicht (all zu offensichtlich) brechen.

Im Umgang mit ihm, fällt auf, dass er die typisch cardassianische Arroganz und einen schneidenden Sarkasmus und Zynismus an den Tag legt, ohne dabei gezielt unhöflich zu erscheinen. Anderen gegenüber trägt er je nach der situativen Bedingung verschiedene Masken zur Schau, die ihn weitaus freundlicher und umgänglicher erscheinen lassen, als der zweite Eindruck oftmals vermuten lässt. Er macht oft geradezu den Eindruck gesellig zu sein – wobei der er die Zeit mit anderen meist nur deshalb verbringt, um sie auszuhorchen, ihre Schwächen zu erkunden und Informationen zu sammeln, die er an anderer Stelle vielleicht noch einmal gebrauchen könnte. Wahres Vergnügen an der Gesellschaft anderer empfindet er hingegen nur selten.

Je nach Situation konfrontiert er sein Gegenüber aber auch ohne Rücksicht auf dessen Gefühle mit seinen Gedanken und Ansichten, wenn er sich davon einen Erfolg verspricht. Generell zieht er jedoch das Taktieren, den Hinterhalt, die gut gestellte Falle der offenen Auseinandersetzung vor – scheut diese aber auch nicht.

Was seine Handlungsweise angeht ist er Scharfschütze und Geheimdienstler durch und durch - das Ziel erkundend, es beobachtend, ins Visier-nehmend, auf den richtigen Moment wartend, um es dann schnell zur Strecke zu bringen.

Untergebenen tritt er unnachgiebig und mit hohen Ansprüchen entgegen, mit nichts besserem als Mittelmaß rechnend. Der Einsatz für seine Leute ist für ihn Pflicht, gleich welche Emotionen er für sie hegt, doch sollte er von einem der ihren enttäuscht werden, wird er auch nicht zögern sich von ihm zu trennen. Sollte sich jedoch jemand in seinen Augen beweisen, kann er mit Lokdans voller Loyalität rechnen – wenn nicht sogar… wie war das Wort…. Freundschaft….

Bei den wenigen Gelegenheiten, in denen er sich privat mit einem anderen Wesen anfreundet – soweit man bei Lokdan von Freundschaft sprechen kann –, taut er auf und zeigt eine gut gehütete emotionale und melancholische Seite, wenn diese auch verkümmert, zynisch und sarkastisch gefärbt ist.

Im Umgang mit anderen tut er sich aber generell schwer Ratschläge von Untergebenen oder Personen anzunehmen, die er als minderwertig betrachtet. Doch zeigt er dies nie offen, im Gegenteil. Die Befolgung der Ratschläge liegt dann natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Somit ist es nötig sich seinen Respekt zu verdienen, wenn man erfolgreich mit Lokdan zusammenarbeiten will.

Die Sturheit, die sich darin manifestiert, steht ihm auch bei anderen Gelegenheiten im Wege. Eine Sturheit, die ihn einen einmal eingeschlagenen Weg, eine einmal getroffene Entscheidung nur unter den schlimmsten Umständen umwerfen lässt. Und selbst dann nicht leichtfertig.

In Zusammenhang mit dem Misstrauen anderen gegenüber und seiner ausgeprägten Sturheit liegt auch sein Wunsch Feldkommandos- generell Einsätze jeglicher Art – selbst zu kommandieren und Verantwortung bei sich zu bündeln. Das Delegieren von Verantwortung ist ihm ein Graus. Dies stellt ihn vor allem in seiner neuen Position bei der GRASP-Unit vor neue Herausforderungen und wohl auch Konflikte.

Wird in einer solchen Situation – aber auch jeder anderen – aus der Fassung gebracht, einmal bis zur Weißglut provoziert – ein Zustand der nur schwer zu erreichen ist –, besitzt Lokdan die Gabe äußerlich ruhig zu bleiben, innerlich beginnt er dann aber zu sieden und jegliche moralische Grenzen und Bedenken über Bord zu werfen, beseelt von dem Wunsch seinem Gegenüber möglichst intelligent Schaden zuzufügen.. Einmal aber so weit getrieben, geht er über Leichen.

Über seine Vergangenheit schweigt er sich weitgehend aus, besonders was seine Herkunft angeht – auch ohne die Anweisung des SFI.

Sich selbst dabei in einem makelbehafteten Körper innerhalb einer Gesellschaft schwacher Individuen sehend, entwickelte sich Lokdan zu einem Berufspessimisten, der anderen gegenüber oftmals den Mantel eines Realisten trägt. Dennoch weiß er seine anscheinende Schwäche zu nutzen, um andere zu blenden und zur Unterschätzung seiner Fähigkeiten zu veranlassen. Seine Gedanken anderen gegenüber behält er aber meist für sich und klärt seinen Unmut mit gedanklichen Selbstgesprächen.

Es verwundert nicht, dass er viele der Verhaltensweisen der Menschen und Sternenflotte insbesondere nicht ganz nachvollziehen kann – besonders der Milde Umgang mit gefangenen und Feinden. All dies erscheint ihm oftmals verweichlicht und falsch. Dennoch, es sind die Regeln, die er einzuhalten – oder zumindest zu beugen – gedenkt.

Eine Manifestation dessen – und in Kombination mit seiner Herkunft auch ein Grund der Verbitterung – ist sein ambivalentes Gefühl gegenüber der Föderation. Einerseits würde er für sie sein Leben und das eines jeden anderen opfern, andererseits sieht er in ihr ein schwaches Gebilde, welches nur durch die Tüchtigkeit und Fähigkeit einiger weniger, wie ihm selbst, am Leben erhalten wird, während die Schwäche wuchert wie ein Geschwür.

Die Jagd auf diese Geschwüre des gesunden Körpers und die Feinde der Föderation – als Marine und SFI-Agent – sind zu seinem fanatischen Antrieb geworden, der ihn jeden Tag von neuem unter solch schwachen Wesen leben lässt.

Hobbies:

Lokdan besitzt kaum Hobbies. Sein Beruf ist für ihn seine Berufung. In den wenigen Stunden der Muße liest er gerne, genießt gutes Essen und Alkohol oder geht seinem Hobby des Waffensammelns und –pflegens nach. Ansonsten versucht er sich fit zu halten, macht Kampfsport, vor allem Encep (eine cardassianische Kampsportart, dem terranischen Escrima sehr ähnlich), sucht innere Ruhe in Schießübungen, geht historische Schlachten auf dem Holodeck durch oder erprobt dort neue Taktiken.

Im Umgang mit ihm, fällt auf, dass er die typisch cardassianische Arroganz und einen schneidenden Sarkasmus und Zynismus an den Tag legt, ohne dabei gezielt unhöflich zu erscheinen. Anderen gegenüber trägt er je nach der situativen Bedingung verschiedene Masken zur Schau, die ihn weitaus freundlicher und umgänglicher erscheinen lassen, als der zweite Eindruck oftmals vermuten lässt. Er macht oft geradezu den Eindruck gesellig zu sein – wobei der er die Zeit mit anderen meist nur deshalb verbringt, um sie auszuhorchen, ihre Schwächen zu erkunden und Informationen zu sammeln, die er an anderer Stelle vielleicht noch einmal gebrauchen könnte. Wahres Vergnügen an der Gesellschaft anderer empfindet er hingegen nur selten.

Je nach Situation konfrontiert er sein Gegenüber aber auch ohne Rücksicht auf dessen Gefühle mit seinen Gedanken und Ansichten, wenn er sich davon einen Erfolg verspricht. Generell zieht er jedoch das Taktieren, den Hinterhalt, die gut gestellte Falle der offenen Auseinandersetzung vor – scheut diese aber auch nicht.

Was seine Handlungsweise angeht ist er Scharfschütze und Geheimdienstler durch und durch - das Ziel erkundend, es beobachtend, ins Visier-nehmend, auf den richtigen Moment wartend, um es dann schnell zur Strecke zu bringen.

Untergebenen tritt er unnachgiebig und mit hohen Ansprüchen entgegen, mit nichts besserem als Mittelmaß rechnend. Der Einsatz für seine Leute ist für ihn Pflicht, gleich welche Emotionen er für sie hegt, doch sollte er von einem der ihren enttäuscht werden, wird er auch nicht zögern sich von ihm zu trennen. Sollte sich jedoch jemand in seinen Augen beweisen, kann er mit Lokdans voller Loyalität rechnen – wenn nicht sogar… wie war das Wort…. Freundschaft….

Bei den wenigen Gelegenheiten, in denen er sich privat mit einem anderen Wesen anfreundet – soweit man bei Lokdan von Freundschaft sprechen kann –, taut er auf und zeigt eine gut gehütete emotionale und melancholische Seite, wenn diese auch verkümmert, zynisch und sarkastisch gefärbt ist.

Im Umgang mit anderen tut er sich aber generell schwer Ratschläge von Untergebenen oder Personen anzunehmen, die er als minderwertig betrachtet. Doch zeigt er dies nie offen, im Gegenteil. Die Befolgung der Ratschläge liegt dann natürlich auf einem ganz anderen Blatt. Somit ist es nötig sich seinen Respekt zu verdienen, wenn man erfolgreich mit Lokdan zusammenarbeiten will.

Die Sturheit, die sich darin manifestiert, steht ihm auch bei anderen Gelegenheiten im Wege. Eine Sturheit, die ihn einen einmal eingeschlagenen Weg, eine einmal getroffene Entscheidung nur unter den schlimmsten Umständen umwerfen lässt. Und selbst dann nicht leichtfertig.

In Zusammenhang mit dem Misstrauen anderen gegenüber und seiner ausgeprägten Sturheit liegt auch sein Wunsch Feldkommandos- generell Einsätze jeglicher Art – selbst zu kommandieren und Verantwortung bei sich zu bündeln. Das Delegieren von Verantwortung ist ihm ein Graus. Dies stellt ihn vor allem in seiner neuen Position bei der GRASP-Unit vor neue Herausforderungen und wohl auch Konflikte.

Wird in einer solchen Situation – aber auch jeder anderen – aus der Fassung gebracht, einmal bis zur Weißglut provoziert – ein Zustand der nur schwer zu erreichen ist –, besitzt Lokdan die Gabe äußerlich ruhig zu bleiben, innerlich beginnt er dann aber zu sieden und jegliche moralische Grenzen und Bedenken über Bord zu werfen, beseelt von dem Wunsch seinem Gegenüber möglichst intelligent Schaden zuzufügen.. Einmal aber so weit getrieben, geht er über Leichen.

Über seine Vergangenheit schweigt er sich weitgehend aus, besonders was seine Herkunft angeht – auch ohne die Anweisung des SFI.

Sich selbst dabei in einem makelbehafteten Körper innerhalb einer Gesellschaft schwacher Individuen sehend, entwickelte sich Lokdan zu einem Berufspessimisten, der anderen gegenüber oftmals den Mantel eines Realisten trägt. Dennoch weiß er seine anscheinende Schwäche zu nutzen, um andere zu blenden und zur Unterschätzung seiner Fähigkeiten zu veranlassen.

Seine Gedanken anderen gegenüber behält er aber meist für sich und klärt seinen Unmut mit gedanklichen Selbstgesprächen.

Es verwundert nicht, dass er viele der Verhaltensweisen der Menschen und Sternenflotte insbesondere nicht ganz nachvollziehen kann – besonders der Milde Umgang mit gefangenen und Feinden. All dies erscheint ihm oftmals verweichlicht und falsch. Dennoch, es sind die Regeln, die er einzuhalten – oder zumindest zu beugen – gedenkt.

Eine Manifestation dessen – und in Kombination mit seiner Herkunft auch ein Grund der Verbitterung – ist sein ambivalentes Gefühl gegenüber der Föderation. Einerseits würde er für sie sein Leben und das eines jeden anderen opfern, andererseits sieht er in ihr ein schwaches Gebilde, welches nur durch die Tüchtigkeit und Fähigkeit einiger weniger, wie ihm selbst, am Leben erhalten wird, während die Schwäche wuchert wie ein Geschwür.

Die Jagd auf diese Geschwüre des gesunden Körpers und die Feinde der Föderation – als Marine und SFI-Agent – sind zu seinem fanatischen Antrieb geworden, der ihn jeden Tag von neuem unter solch schwachen Wesen leben lässt.

Hobbies:

Lokdan besitzt kaum Hobbies. Sein Beruf ist für ihn seine Berufung. In den wenigen Stunden der Muße liest er gerne, genießt gutes Essen und Alkohol oder geht seinem Hobby des Waffensammelns und –pflegens nach. Ansonsten versucht er sich fit zu halten, macht Kampfsport, vor allem Encep (eine cardassianische Kampsportart, dem terranischen Escrima sehr ähnlich), sucht innere Ruhe in Schießübungen, geht historische Schlachten auf dem Holodeck durch oder erprobt dort neue Taktiken.

 

6. Klassifizierte Sektion

Special Agent (io)




Datensatz des SFMC zu verdeckten Operationen unter Beteiligung Lokdan G´sandtars] – Zugriff verweigert

7. Ordensspangen und Uniformen


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